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Ganzkörperkältetherapie in der Kältekammer bei psychischen Störungen

Basierend auf den vielfältigen und gut begründeten klinischen Erfahrungen, dass die Ganzkörperkältetherapie zu einer Stimmungsaufhellung führt sowie den Erregungszustand nivellieren und das Aktivitätsniveau erhöhen kann, wurden Untersuchungen zu ihrer möglichen Wirkung als begleitende Therapieoption bei depressiven sowie bei affektiven Störungen und bei Angststörungen vorgenommen (58, 63, 64, 65).

Bei Vorliegen einer depressiven Symptomatik war die Besserung der Schlafstörungen am auffälligsten. Die Verbesserungsrate bei Einschlafstörungen 91%, für Schlafunterbrechungen 98% und für frühes Erwachen 100%. Die Symptome "Langsames Denken, mangelnde Aktivität, Unruhe und allgemeine somatische Störungen" waren zu 80% gegenüber dem Zustand vor der Ganzkörperkältetherapie positiv verändert. Der zu 80% gebesserte Zustand hinsichtlich Niedergeschlagenheit und suizidaler Tendenzen war ausreichend signifikant (58, 65). Bei affektiver und depressiver Störung konnte gleichfalls eine starke Besserung / signifikante Minderung der Symptomatik (gastrointestinale und urogenitale Symptome; digestive und sexuelle Symptome, Hypochondrie, Körpergewicht, Kritikfähigkeit) erreicht werden. Allgemeinzustand, körperliche Befindlichkeit, häusliche und berufliche Aktivität und Lebenszufriedenheit besserten sich (64). Bei depressiv-ängstlicher Symptomatik konnte eine Minderung der Beschwerden um 50% erreicht werden (63).

Die Ergebnisse lassen die Schlussfolgerung zu, dass die Ganzkörperkältetherapie bei den genannten Störungen als symptomatische, ergänzende Therapieoption in Betracht gezogen werden kann.